JAU JAU IHR FEISTEN SCHWEINE! ICH BIN JEZ AM START UND WERDE DIE BUUDE EINMAL RICHTIG DURCHZUROCKEN WISSEN. NENNT MICH KUHLARRY ODER EINFACH LARRY ODER HALT HUCKLEBERRY(HAHA)!


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Eine Minderheit, die der Mehrheit missfaellt

Individualismus ist das Gegenstueck des Wie-du-alismus, des Wie-ihr-alismus oder noch eher des Wie-all-ihr-is(t)mus(s). Individualisten sind Individuen, doch nicht alle Individuen sind Individualisten, ganz im Gegenteil. Als Individuen werden jene Menschen bezeichnet, welche sich in einigen Charakterzuegen von den uebrigen Individuen unterscheiden, jeder Mensch ist ein Individuum, da jeder Mensch in gewisser Hinsicht einzigartig ist. Individualisten jedoch, gibt es wenige, da sie sich ganz eindeutig in gewissen Charakterzuegen von der „gewoehnlichen“ Masse abheben, sich anders oder „ausser gewoehnlich“ verhalten, deshalb aber nicht als aussergewoehnlich erachtet werden, sondern nur als ungewoehnlich. In seltenen Faellen werden diese Individualisten akzeptiert, da sie ueber eine von der Gesellschaft annerkannte Faehigkeit verfuegen, z.B. kuenstlerische Begabung, musikalisches Talent, hohe Intelligenz oder andere Faehigkeiten, jedoch nur, wenn diese von der Gesellschaft als wervoll empfunden werden und enorm ausgepraegt sind, enorm, da aussergewoehnlich und ungewoehnlich und somit etwas besonderes, eben enorm und nicht normal.
Die meisten Individualisten werden jedoch von der Gesellschaft verstossen, maximal toleriert, aber nur in den wenigsten Ausnahmefaellen, z.b. der homosexuelle Kuenstler Leonardo Da Vinci, der rollstuhlfahrende gedaechtnisstaerkste Mensch der Welt Kim Peek oder der schizophrene geniale Mathematiker John Nash, werden diese besonders individuellen Menschen (ja, sie sind auch Menschen!) akzeptiert oder geachtet.
Der Rest von ihnen, eindeutig die Mehrheit, wird von den restlichen Individuen, die sich dazu gezwungen fuehlen, das von den Authoritaeten der Gesellschaft vorgeschriebene Weltbild und die als ideal bezeichnete Lebensweise zu leben, verstossen, da diese die Mehrheit der Bevoelkerung bilden und alles, was nicht den Vorstellungen dieser Mehrheit entspricht, wird als komisch oder merkwuerdig bezeichnet, merkwuerdig, im Sinne von auffaellig wohl gemerkt, doch unter keinen Umstaenden des Merkens wuerdig.
Oberflaechlich werden koerperlich Eingeschraenkte, Homosexuelle, Auslaender oder Menschen, die in einer anderen Weise als auffaellig eingestuft werden, gleichwertig behandelt, inzwischen darf mein Musiklehrer sogar mit dem Rektor den Bund der Ehe eingehen, Behinderte kriegen ihren zugesicherten Platz in oeffentlichen Verkehrsmitteln und gelegentlich wird sogar mal ein Antrag auf Asyl angenommen (welch alliteration^^), sogar vier aus hundert, dass inzwischen nur noch sechsundneunzig prozent der Fluechtlinge in ihr sie wilkommen heissendes Vaterland zurueck geschickt werden. Klingt doch garnicht so schlecht oder?
Jahaha, oberflaechlich ist Deutschland ein sehr toleranter Staat, muss er auch sein, da er es sich auf Grund seiner Vergangenheit wieder ein halbwegs ordentliches Weltbild schaffen muss.
Darum wird jedem Grundschueler eingetrichtert, alle Kulturen sein gleichwertig, kein Mensch sei tatsaechlich besser als ein anderer. Und dann sehen die inzwischen erwachsenen Grundschueler einen geistig Behinderten, der jeden Tag wieder vor sich herredet, rumsingt, ploetzlich schreit und dann von den Maennern mit den weissen Kitteln abgeholt wird, und man denkt: „Scheisse, der Kerl tut mir leid.“
NEIN!
 Man ist entweder schockiert oder lacht ihn einfach aus. Friedrich Nietzsche schrieb, lachen sei schadenfreude, aber mit gutem gewissen. Dem kann man eingeschraenkt zustimmen, auf dieses Beispiel bezogen jedoch uneingeschraenkt. Menschen empfinden eine starke Abneigung gegen das Ungewohnte, ein natuerlicher Schutzmechanismus, dem nicht zu trauen, was wir nicht kennen. Diese Abneigung wird auch dann empfunden, wenn sich jene Individaulisten individuel verhalten, weil sie tiefer in uns verwuzelt ist, als jegliche, von der Gesellschaft oberflaechlich gelehrte Solidaritaet solchen Menschen gegenueber. Wir sind nun schockiert ueber das, was wir sehen und um es angemessen zu verarbeiten, machen wir uns darueber lustig. An dieser Stelle lachen wir aus Schadenfreude, aber mit gutem Gewissen an falscher Stelle, um uns die ungewohnte Situation zu erleichtern und somit lachen wir einfach darueber, wir lachen die Individualisten fuer ihr ungewoehnliches Verhalten aus. Dies hat gleich noch einen Vorteil, wir gelten als lustig, weil wir Spaesse ueber andere machen und wir stehen selber besser da, weil wir nicht so „haesslich“, „dumm“, „strange“ oder sonst etwas, wie der Individualist sind.
Yeah, wuhuu, das Problem ist geloest, wir machen das, was uns missfaellt, runter, lachen darueber, um es uns einfacher zu machen und stehen dabei noch mega gut da, in den meisten Faellen ohne von einem der Anwesenden gehasst oder kritisiert zu werden, mit Ausnahme des Individualisten natuerlich. Und im Fall der Faelle kann man es dann immer noch auf gewalttaetige Spiele und Filme schieben, sollte ein solcher Mensch, dem jegliches Selbstwertgefuehl von unserer Gesellschaft genommen wurde, dann doch einmal Amok laufen.
Versteht mich nicht falsch, ich denke auch die Individualisten haenseln sich untereinander, dieser Essay richtet sich an jeden, inklusive meiner Wenigkeit (mangelndes Selbstwertgefuehl^^).
In jedem Fall kann die Gesellschaft nach dieser Prozedur darauf hoffen, dass geistig Behinderte geistig behinder bleiben, dass Homosexuelle ihre perversen Aktivitaeten wenn ueberhaupt zuhause praktizieren und dass Asylanten spaetestens nach ein paar Jahren nur noch unter sich wohnen wollen, falls ihnen Asyl gewaehrt wird, wodurch sicher gestellt wird, dass all diese dummen Menschen in der sozialen Unterschicht bleiben, oder am besten gleich wieder in ihr Land zurueck wollen und dies auch umsetzen.
Unterdrueckung des Individualismus in der Kultur haelt das Land unter Kontrolle, ja, endlich wieder Einheit im Lande!
Cool, nich wahr?

mfG      kuhlarry
29.11.06 20:35
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


mk / Website (30.11.06 21:15)
nur noch am chilln- das problem des individualismus ist doch, dass man droht, in eine spezielle randsparte eingeordnet und somit nicht einmal mehr ernst genommen werden. Und was ist mainstreamiger als emosein?


kuhlarry (6.12.06 17:46)
du sagst mir individualismus= mainstream???(FRAGEZEICHEN)


kuhlarry (7.12.06 17:02)
ok, ich versteh ja, was du meinst, aber das is ne missinterpretation. ich sag doch, dass sie von vorne herein nich ernstgenommen werden, weil sie automatisch in eine randspalte eingeordnet werden(ich rede von den individualisten^^). wer nimmt denn bitte schon geistig behinderte tatsaechlich ernst? keiner. is vllt auch teilweise ganz gut so, nur fuer die leute selber is das halt scheisse, weil die das wohl mitkriegen.

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